Max-Planck-Forschungsgruppen

Max-Planck-Forschungsgruppen

Das Herzstück der zentralen Nachwuchsf?rderung

Max-Planck-Forschungsgruppen stehen im Zentrum der F?rderung von Nachwuchswissenschaflterinnen und -wissenschaftlern - seit mehr als 50 Jahren schon. Sie bieten Postdocs eine erstklassige Form der Unterstützung auf dem wissenschaftlichen Karriereweg; der Besetzung der Gruppenleitungspositionen geht ein strenges, zentral gesteuertes Auswahlverfahren voraus.

Nach einer seit 1970 geführten internen Statistik konnten 61 Prozent aller ehemaligen Forschungsgruppenleiterinnnen und -leiter ihre Karriere auf einer W2 / W3-Stelle im In- oder Ausland fortsetzen. 11 Prozent wurden als Max-Planck-Direktorin oder Direktor berufen, 11 Prozent blieben in wissenschaftlicher Funktion an einem MPI; 17 Prozent gingen an andere Forschungseinrichtungen oder in die Wirtschaft.

Es gibt zwei Arten von Max-Planck-Forschungsgruppen: institutsspezifische und themenoffene. Sofern Max-Planck-Institute über eine entsprechendes Budget verfügen, k?nnen sie erstere anbieten. Diese Max-Planck-Forschungsgruppen sind dann üblicherweise thematisch an das jeweilige Institut angebunden.

Darüber hinaus finanziert und schreibt die Max-Planck-Gesellschaft themenoffene Max-Planck-Forschungsgruppen aus. Vor der Besetzung der Leitungspositionen aller Max-Planck-Forschungsgruppen steht ein strenges Auswahlverfahren, das zentral koordiniert wird. Dabei gibt es für die themenoffenen Max-Planck-Forschungsgruppen eine feste Anzahl von Stellen speziell für Wissenschaftlerinnen.

Als Leiterin oder Leiter einer Max-Planck-Forschungsgruppe erhalten Sie einen auf fünf Jahre befristeten W2-Vertrag, der bei positiver Evaluation um zwei Mal zwei Jahre, also insgesamt auf maximal neun Jahre verl?ngert werden kann. Mit Ihrer Forschungsgruppe nutzen Sie die Infrastruktur des jeweiligen Instituts und verfügen darüber hinaus über eigene Personal- und Sachmittel. Die Leiterinnen und Leiter k?nnen die bewilligten Mittel in eigenem Ermessen einsetzen. Jenseits Ihrer wissenschaftlichen Autonomie wird erwartet, dass Sie sich aktiv am Institutsleben beteiligen.

Ihre Bewerbung

Die Modalit?ten der Bewerbung für die zentral ausgeschriebenen, themenoffenen Max-Planck-Forschungsgruppen sind unter "H?ufig gestellte Fragen" erl?utert. In der Regel findet die Ausschreibung einmal j?hrlich im Herbst statt. Sie wird hier im Karriereportal der Max-Planck-Website ver?ffentlicht sowie in internationalen Fachzeitschriften und in Jobportalen mit Fokus auf wissenschaftliche Stellenangebote.

Diese Max-Planck-Forschungsgruppen unterliegen keiner thematischen Beschr?nkung; die Bewerberinnen und Bewerber k?nnen drei Max-Planck-Institute angeben, an denen sie gerne t?tig werden m?chten. Institutsspezifische Positionen werden in relevanten Fachzeitschriften und üblicherweise auch auf der Internetseite des jeweiligen Max-Planck-Instituts ver?ffentlicht.

Derzeit gibt es insgesamt 139 Max-Planck-Forschungsgruppen an den Instituten.

Kooperation mit der TU München

Zugleich eine Max-Planck-Forschungsgruppe leiten und als Assistant Professor an einer Exzellenz-Universit?t lehren? Noch dazu mit klarer Karriereperspektive? Das macht das deutschlandweit einmalige Programm der Max-Planck-Gesellschaft und der Technischen Universit?t München (TUM) m?glich. Ist die Zusage zur Leitung einer themenoffen ausgeschriebenen Max-Planck-Forschungsgruppe erfolgt, k?nnen interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zus?tzlich die Eingangsevaluation für das Tenure-Track-Verfahren der TUM absolvieren. Bei exzellenten Leistungen k?nnen sie nach sechs Jahren auf eine unbefristete Stelle als Associate Professor aufsteigen, mit weiterer Aufstiegsoption zum Full Professor.

Zur Redakteursansicht
男女做爰高清免费视频